Diese allgemeinen Geschäftsbedingungen (nachfolgend "AGB" genannt) regeln die Rechtsbeziehung zwischen dem Anbieter und den Kunden (sowohl Verbraucher als auch Unternehmer) und stellen einen unmittelbar verbindlichen Regelwerk dar, das auf alle Verträge über die Lieferung und Erbringung von digitalen Inhalten, digitalen Diensten, Dienstleistungen, Produkten und Waren Anwendung findet.
Diese AGB gelten somit insbesondere für:
Die Geltung dieser AGB erstreckt sich räumlich auf das gesamte Bundesgebiet der Bundesrepublik Deutschland und darüber hinaus auf alle Länder der Europäischen Union. Sollten sich einzelne Regelungen auf spezifische Länder beziehen, wird dies explizit kenntlich gemacht. Die zeitliche Anwendbarkeit dieser AGB beginnt mit der ersten Nutzung der Website oder dem ersten Besuch derselben und endet erst mit der vollständigen Beendigung des Kundenverhältnisses, also auch nach einem eventuellen Rücktritt oder einer Kündigung.
Abweichungen von diesen AGB gelten nur, wenn diese schriftlich oder durch rechtsgültige elektronische Kommunikation vom Anbieter ausdrücklich bestätigt werden. Dies bedeutet insbesondere, dass mündliche Absprachen oder Abweichungen, die nicht schriftlich fixiert sind, nicht gültig sind und keine rechtliche Bindungswirkung haben.
Die Darstellung und Präsentation von Produkten, Dienstleistungen, digitalen Inhalten und Waren auf dieser Website und Webplattform, einschließlich ihrer Abbildungen, Beschreibungen, Preisangaben und technischen Spezifikationen, stellt rechtlich betrachtet kein rechtsverbindliches Angebot dar, sondern vielmehr nur eine unverbindliche Aufforderung oder Anfrage, dass sich der Kunde eines solchen Angebots bedient oder eine Bestellung aufträgt (invitatio ad offerendum).
Der Kunde erklärt durch die Aufgabe einer Bestellung und das Ablegen von Produkten in einen Warenkorb sein Angebot zum Abschluss eines Kaufvertrages oder Dienstleistungsvertrages. Der Anbieter kann dieses Angebot innerhalb von 5 Arbeitstagen annehmen oder ablehnen, wobei die Annahme durch ausdrückliche Bestätigung oder durch das Versenden einer Bestätigungsmail erfolgt. Der Vertrag kommt zustande durch die Annahme des Angebots des Kunden durch den Anbieter. Die Bestellung ist bindend. Rücktritt ist ausschließlich gemäß den Widerrufsrechtsregelungen möglich.
Die Bestellbestätigung und weitere elektronische Mitteilungen erfolgen auf elektronischem Wege per Email. Der Kunde ist verpflichtet, dafür Sorge zu tragen, dass seine Emailadresse aktuell ist und dass Emails des Anbieters nicht im Spam-Ordner landen. Der Anbieter kann sich nicht für verlorengegangene oder nicht empfangene Mails verantwortlich machen, wenn die Email-Adresse falsch oder nicht erreichbar war.
Die Sprache der Vertragsabwicklung ist Deutsch. Alle Mitteilungen können auf Deutsch erfolgen. Im Falle von Unstimmigkeiten gilt die deutschsprachige Fassung als verbindlich.
Digitale Inhalte umfassen im Sinne dieser AGB alle immateriellen Güter, die nicht körperlich sind, sondern nur in digitaler Form existieren, einschließlich jedoch nicht begrenzt auf: Software, E-Books, digitale Designs, Plugins, Mods, Skins, Daten, Datenbanken, Webinhalte, Videos, Audiodateien, Grafiken, Fonts, Lizenzen und alle anderen Formen von Informationen oder Werken, die in digitaler Form reproduzierbar und übertragbar sind.
Die Bereitstellung und Lieferung von digitalen Inhalten erfolgt unmittelbar und ohne zeitliche Verzögerung nach dem erfolgreichen Eingang der Zahlung durch den Kunden. Der Anbieter wird dem Kunden Zugang zu den erworbenen digitalen Inhalten durch die Bereitstellung von Download-Links, Zugangsschlüsseln, Passwörtern, Aktivierungscodes oder anderen elektronischen Mitteln gewähren. Der Kunde erklärt sein Verständnis dafür, dass digitale Inhalte aufgrund ihrer Natur nicht zurückgegeben oder physisch zurückgesendet werden können.
Die Lieferung erfolgt ausschließlich auf elektronischem Wege. Der Anbieter ist nicht verpflichtet, die digitalen Inhalte auf physischen Trägern (wie USB-Sticks oder DVDs) bereitzustellen, es sei denn, dies wurde vorher schriftlich vereinbart und separate Kosten hierfür wurden berechnet.
Widerrufsrecht erlischt vorzeitig: Der Kunde wird ausdrücklich und unmissverständlich darauf hingewiesen, dass das gesetzliche Widerrufsrecht gemäß § 356 Absatz 5 BGB für digitale Inhalte erlischt, sobald der Anbieter mit der Ausführung der Leistung oder der Bereitstellung der Inhalte begonnen hat, und insoweit der Kunde ausdrücklich und schriftlich (oder durch Anklicken eines entsprechenden Feldes im Bestellprozess) zugestimmt hat, dass die Ausführung vor Ablauf der Widerrufsfrist beginnen darf. Dies ist insbesondere bei sofortigen Downloads und digitalen Aktivierungen relevant. Der Kunde bestätigt durch seine Bestellung ausdrücklich, dass er die Konsequenzen (nämlich den Wegfall des Widerrufsrechts) verstanden hat und akzeptiert.
Die Verfügbarkeit der digitalen Inhalte wird vom Anbieter nach besten Kräften gewährleistet, jedoch ohne absolute Garantie, insbesondere nicht bei Ausfällen von Datenservern, Hackerangriffen oder höherer Gewalt. Der Anbieter wird sich bemühen, Ausfallzeiten zu minimieren.
Widerrufsrecht für Verbraucher: Verbraucher im Sinne des § 13 BGB haben grundsätzlich ein gesetzliches Widerrufsrecht von vierzehn (14) Tagen ab dem Zeitpunkt des Vertragsabschlusses. Dieses Recht besteht unabhängig von Gründen und ohne Angabe von Gründen. Die Widerrufsfrist beginnt ab dem Tag nach dem Vertragsabschluss zu laufen.
Ausnahme für digitale Inhalte: Dieses Widerrufsrecht erlischt und entfällt vorzeitig, wenn der Anbieter mit der Ausführung oder Lieferung der digitalen Inhalte begonnen hat und der Kunde dieser vorzeitigen Ausführung ausdrücklich und schriftlich (oder durch entsprechende Bestätigung im Online-Bestellprozess) zugestimmt hat. In diesem Fall kann der Kunde nicht mehr vom Vertrag zurücktreten. Dies ist gemäß § 356 Abs. 5 BGB rechtlich zulässig und wird als Ausnahmefall vom Widerrufsrecht behandelt.
Sollte der Kunde das Widerrufsrecht rechtzeitig vor Ausführungsbeginn ausüben, ist der Anbieter verpflichtet, alle geleisteten Zahlungen innerhalb von 14 Tagen ab Eingang der Widerrufsmitteilung auf das gleiche Zahlungsmittel oder Account zu erstatten. Keine weiteren Kosten entstehen für den Kunden bei der Rückerstattung.
Für Unternehmer: Unternehmer und juristische Personen haben kein Widerrufsrecht nach dieser Regelung. Sie erwerben digitale Inhalte und Lizenzen endgültig und können diese nicht widerrufen oder rückgängig machen, es sei denn, es liegen Mängel vor, die unter die Gewährleistungspflichten fallen.
Der Anbieter kann von Schadensersatzansprüchen absehen, wenn der Kunde das Widerrufsrecht missbraucht oder nicht in guten Treuen nutzt, insbesondere beim mehrfachen Download und Wiederverkauf von Inhalten.
Preisgestaltung und Endpreise: Alle auf der Website angegebenen Preise sind inklusive Umsatzsteuer (Mehrwertsteuer) und stellen Endpreise dar. Es gibt keine versteckten Kosten oder Zusatzgebühren, die nicht im angezeigten Preis enthalten sind. Der Kunde zahlt den Preis, der zum Zeitpunkt der Bestellung auf der Website angezeigt wird, ohne dass weitere Gebühren oder Steuern hinzukommen.
Die Preise können ohne vorherige Ankündigung durch den Anbieter geändert werden. Diese Änderungen gelten jedoch nur für zukünftige Bestellungen und nicht für bereits getätigte oder bestätigte Bestellungen. Bei bereits eingegangenen Bestellungen gilt der Preis, der zum Zeitpunkt der Bestellaufgabe gültig war.
Zahlungsmodalitäten: Die Zahlung für alle digitalen Inhalte und Dienstleistungen muss im Voraus erfolgen, also vor der Bereitstellung oder Lieferung der Leistung. Die Höhe der Zahlung ergibt sich aus dem Bestellvorgang und wird dem Kunden im Bestellprozess mitgeteilt. Das Kunto des Kunden ist verpflichtet, die volle Zahlungssumme zu zahlen und die Zahlungsverpflichtung zu erfüllen.
Verfügbare Zahlungsarten: Der Anbieter akzeptiert die folgenden Zahlungsarten, wobei die verfügbaren Zahlungsarten je nach Region und Situation variieren können:
Zahlungsverarbeitung und Sicherheit: Alle Zahlungen werden durch sichere, verschlüsselte Verbindungen (SSL/TLS) verarbeitet. Der Anbieter speichert keine Kreditkartendaten, sondern nutzt zertifizierte Zahlungsdienstleister. Der Kunde ist allein verantwortlich für die Sicherheit seiner Zahlungsdaten und Zugangsdaten.
Zahlungsausfall und Zahlungsverzug: Sollte die Zahlung ausblieben oder nicht rechtzeitig erfolgen, behält sich der Anbieter das Recht vor, die Lieferung der digitalen Inhalte auszusetzen oder zu verweigern. Der Kunde ist dann nicht berechtigt, auf die Inhalte zuzugreifen. Bei Zahlungsverzug kann der Anbieter Verzugszinsen in Höhe von 5% über dem Basiszinssatz pro Jahr verlangen.
Währung und Wechselkurs: Alle Preise werden in Euro (EUR) angegeben, falls nicht anders vermerkt. Bei internationalen Transaktionen können Wechselkursgebühren durch Zahlungsdienstleister anfallen, deren Zahlung allein dem Kunden obliegt und nicht vom Anbieter verursacht werden.
Haftung des Anbieters - Allgemeines Konzept: Die Haftung des Anbieters für Schadensersatzansprüche ist nach deutschem Recht auf verschiedenen Ebenen gestaffelt und unterliegt, insbesondere im Hinblick auf digitale Inhalte und Dienste, spezifizierten Regeln. Der Anbieter haftet unter bestimmten Bedingungen, schließt seine Haftung jedoch in anderen Fällen ganz oder teilweise aus.
Unbeschränkte Haftung: Der Anbieter haftet unbeschränkt und ohne Limit bei folgende Fällen:
Beschränkte Haftung bei einfacher Fahrlässigkeit: Bei einfacher Fahrlässigkeit (culpa levis) haftet der Anbieter nur dann und nur insoweit, als er eine wesentliche Vertragspflicht (auch Kardinalpflicht genannt) verletzt hat. Wesentliche Vertragspflichten sind solche Pflichten, deren Erfüllung grundlegend für den Vertragsabschluss ist und die der Kunde besonders erwarten darf. Der Schadensersatz ist in diesem Fall auf den vorhersehbaren und typischen Schaden begrenzt, nicht aber auf indirekte Schäden oder Gewinnentgänge.
Kein Haftungsausschluss für Schutzgesetze: Im Falle von Verstößen gegen zwingende Schutzgesetze (wie das Produkthaftungsgesetz oder das Verbraucherschutzgesetz) gelten die darin festgelegten Haftungsregeln und nicht diese Klausel.
Ausgeschlossene Schadensersatzbereiche - Kein Haftung für: Der Anbieter haftet nicht und über übernimmt auf keinen Fall Haftung oder Schadensersatzpflicht für folgende Arten von Schäden, auch wenn diese vorhersehbar oder bekannt waren:
Spezielle Haftungsausschlüsse: Insbesondere nimmt der Anbieter Abstand davon, Rechenschaft für Account-Sperren auf Third-Party-Plattformen zu tragen. Wenn ein Kundenaccount auf einer Drittanbieter-Plattform (wie z.B. Roblox, FiveM oder anderen Spieleplattformen) gesperrt wird wegen Verletzung von deren Richtlinien, kann der Anbieter hierfür nicht verantwortlich gemacht werden, da der Anbieter keine Kontrolle über die Richtlinien und Durchsetzungsmaßnahmen dieser Plattformen has. Der Kunde akzeptiert dies beim Erwerb digitaler Inhalte, die auf solchen Plattformen verwendet werden sollen.
Der Anbieter haftet nicht für die Sicherheit von Kundenzugangsdaten, Passwörtern oder Konten. Der Kunde ist allein verantwortlich für die Sicherheit und Vertraulichkeit seiner Anmeldedaten. Der Anbieter kann nicht für den unbefugten Zugriff auf Kundenkoten verantwortlich gemacht werden, es sei denn, dies wurde durch sicherheitsmängel auf der Website des Anbieters verursacht.
Umfang der Lizenzgewährung: Der Anbieter gewährt dem Kunden durch den Kauf digitaler Inhalte ein persönliches, nicht-ausschließliches, nicht übertragbares Nutzungsrecht an diesen Inhalten. Dieses Nutzungsrecht ist räumlich auf die Bundesrepublik Deutschland und die Europäische Union beschränkt, sofern nicht anders vereinbart. Das Nutzungsrecht ist zeitlich für den Zeitraum gewährt, für den der Kunde die Lizenz erworben hat (entweder unbegrenzt oder für einen bestimmten Zeitraum).
Das Nutzungsrecht berechtigt den Kunden ausschließlich zur privaten, persönlichen Nutzung der digitalen Inhalte. Jede gewerbliche Nutzung, kommerzielle Nutzung, öffentliche Aufführung oder öffentliche Verbreitung ist untersagt, sofern nicht ausdrücklich schriftlich vom Anbieter genehmigt wurde.
Nicht-Übertragbarkeit und persönliche Natur: Das Nutzungsrecht ist streng persönlich und an den Kunden gebunden. Der Kunde darf das Nutzungsrecht oder die Lizenz nicht auf andere Personen, Unternehmen, Gruppen oder andere Nutzer übertragen, verkaufen, vermieten, leihen, verpfänden oder anderweitig abtreten. Dies ist ein Verstoß gegen diese AGB und kann zu rechtlichen Konsequenzen führen. Der Anbieter behält sich das Recht vor, die Lizenz zu widerrufen, wenn der Kunde der Bedingung der Nicht-Übertragbarkeit zuwiderhandelt.
Verbot der Weitergabe und des Wiederverkaufs: Der Kunde darf die erworbenen digitalen Inhalte nicht weitergeben, verkaufen, vermietend einem anderen bereitstellen oder anderweitig Dritten zugänglich machen, weder kostenpflichtig noch kostenfrei. Dies beinhaltet insbesondere:
Modifikationen und Änderungen: Der Kunde darf die digitalen Inhalte nicht modifizieren, bearbeiten, verändern, dekompilieren, deassemblieren oder versuchen, den Quellcode offenzulegen, sofern dies nicht ausdrücklich für "Mods" oder "User-Generated Content" erlaubt ist (wie bei bestimmten Spielen).
Geistiges Eigentum: Alle Urheberrechte, Patente, Trademarks und andere Formen von geistigem Eigentum in den digitalen Inhalten verbleiben beim Anbieter oder dem ursprünglichen Urheber / Lizenzgeber. Der Kauf einer Lizenz stellt keinen Kauf von Eigentumsrechten dar, sondern nur ein Nutzungsrecht. Der Kunde erkennt an, dass er keine Eigentumsrechte an den digitalen Inhalten erwirbt.
Technische Schutzmaßnahmen: Der Kunde darf nicht versuchen, technische Schutzmaßnahmen (wie DRM - Digital Rights Management, Verschlüsselung oder Seriennummernvalidierung) zu umgehen, zu knacken oder zu deaktivieren. Dies würde einen Verstoß gegen das Urheberrechtsgesetz darstellen und kann zu zivilrechtlichen und strafrechtlichen Verfolgung führen.
Anwendbares Recht: Alle Verträge zwischen dem Anbieter und dem Kunden unterliegen ausschließlich dem Recht der Bundesrepublik Deutschland unter vollständigem Ausschluss des Übereinkommens der Vereinten Nationen über Verträge über den internationalen Warenkauf (CISG - UN-Kaufrecht). Dies bedeutet, dass das Bürgerliche Gesetzbuch (BGB), das Handelsgesetzbuch (HGB) und alle anderen deutschen Gesetze anwendbar sind, nicht aber internationale Handelskonventionen.
Diese Wahl des deutschen Rechts gilt für alle Aspekte des Vertragsverhältnisses, einschließlich:
Gerichtsstand und Jurisdiktion: Für Verbraucher im Sinne des § 13 BGB gelten die gesetzlich vorgesehenen Gerichtsstände, d.h. der allgemeine Gerichtsstand des Anbieters oder der allgemeine Gerichtsstand des Verbrauchers (Wohnsitz) ist zuständig. Verbraucher können in ihrem Heimatgerichtsbezirk klagen, falls dies von Vorteil ist.
Für Unternehmer im Sinne des § 14 BGB wird die ausschließliche Zuständigkeit auf die Gerichte am Sitz des Anbieters festgelegt. Unternehmer können daher nur dort gegen den Anbieter klagen, wo sich sein Geschäftssitz befindet. Dies ist eine Vereinbarung zwischen zwei Handelsakteuren und rechtlich bindend.
Salvatorie-Bestimmung (Salvatorische Klausel): Sollte eine Regelung dieser AGB ganz oder teilweise unwirksam sein oder werden, so bleibt die Gültigkeit der übrigen Bestimmungen nicht berührt. Die Parteien verpflichten sich, die unwirksame Klausel durch eine wirksame Regelung zu ersetzen, die dem wirtschaftlichen Sinn und Zweck der unwirksamen Klausel im größtmöglichen Ausmaß entspricht. Falls eine Klausel unwirksam ist, wird sie als nicht geschrieben betrachtet, ohne die übrigen AGB zu beeinträchtigen.
Hinweis auf alternative Streitbeilegungsmöglichkeiten: Für potenzielle Streitigkeiten zwischen dem Anbieter und den Kunden besteht die Möglichkeit, außergerichtliche Konfliktlösungsmechanismen zu nutzen. Die Europäische Union hat eine Plattform für Online-Streitbeilegung (ODR-Plattform) eingerichtet, die für Verbraucher zur Verfügung steht.
EU-Online-Streitbeilegungsplattform (ODR):
Verbraucher haben das Recht, die ODR-Plattform der Europäischen Kommission zu nutzen, die unter der folgenden Adresse erreichbar ist:
https://ec.europa.eu/consumers/odr/
Diese Plattform bietet die Möglichkeit zur kostenlosen und außergerichtlichen Beilegung von Streitigkeiten über Warenkäufe und Dienste. Der Anbieter unterstützt die Nutzung dieser Plattform und wird bei der Vermittlung von Lösungen kooperieren, soweit dies rechtlich zulässig und praktikabel ist.
Verfahren der außergerichtlichen Streitbeilegung: Vor der Einleitung eines gerichtlichen Verfahrens werden die Parteien ermutigt, das folgende Verfahren zu nutzen: (1) Der Kunde kontaktiert den Anbieter schriftlich und teilt die Beschwerde mit. (2) Der Anbieter hat 14 Tage Zeit, um zu antworten. (3) Es wird eine Einigung angestrebt. (4) Sollte dies fehlschlagen, kann die ODR-Plattform genutzt werden.
Einschränkung von Schiedsverfahren: Der Anbieter nimmt nicht an verpflichtenden Schiedsgerichtsverfahren teil. Der Anbieter bestellt nicht in Schiedsverfahren, die nicht dem deutschen Recht unterliegen oder bei denen die Verbraucherrechte gefährdet sind. Gerichtliche Verfahren bleiben immer eine Option.
Allgemeine Datenschutzprinzipien: Der Anbieter verpflichtet sich, die personenbezogenen Daten der Kunden gemäß der Europäischen Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) und dem deutschen Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) zu verarbeiten und zu schützen. Die Datenverarbeitung erfolgt nur, wenn eine rechtliche Grundlage vorliegt (wie eine Einwilligung oder Vertragserfüllung).
Welche Daten werden erfasst: Bei der Registrierung, Bestellung und Nutzung der Website erfasst der Anbieter typischerweise folgende Daten:
Datenschutzrichtlinie: Eine ausführliche Datenschutzrichtlinie ist auf der Website unter dem Link [LINK ZUR DATENSCHUTZRICHTLINIE] einsehbar. In dieser werden alle Datenschutzfragen, die Verwendung von Cookies, Tracking-Tools, Third-Party-Services und die Rechte der Nutzer erläutert. Der Kunde wird verpflichtet, diese Datenschutzrichtlinie vor der Nutzung zu lesen.
Kundenrechte bezüglich Daten: Der Kunde hat das Recht auf Auskunft, Berichtigung, Löschung, Einschränkung und Datenübertragbarkeit seiner persönlichen Daten. Diese Rechte können durch schriftliche Mitteilung an den Anbieter geltend gemacht werden. Der Anbieter wird innerhalb von 30 Tagen reagieren.
Recht auf Änderung: Der Anbieter behält sich das Recht vor, diese AGB jederzeit und ohne vorherige Ankündigung zu ändern, zu ergänzen, zu präzisieren oder zu überarbeiten. Diese Änderungen können erforderlich sein, um sich an neue Gesetze anzupassen, den Geschäftsbetrieb anzupassen oder um neue Dienste zu entwickeln.
Benachrichtigung über Änderungen: Bei wesentlichen Änderungen wird der Anbieter den Kunden per E-Mail oder durch Benachrichtigung auf der Website informieren. Die aktuelle Version dieser AGB ist jederzeit auf der Website verfügbar. Die Änderungen werden auf der Website unter einem "Changelog" oder "Versionshistorie" dokumentiert.
Fortbestand von Verträgen: Wenn ein Kunde nach einer Änderung der AGB die Website weiterhin nutzt oder ein bestehendes Kundenverhältnis fortsetzt, wird dies als Akzeptanz der neuen AGB ausgelegt. Sollte der Kunde die neuen Bedingungen nicht akzeptieren, kann er die Website verlassen oder sein Konto löschen. Bestandskunden können jedoch bei alten Verträgen die AGB-Version verwenden, die zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses gültig war.
Verbotene Aktivitäten: Der Kunde verpflichtet sich, die Website und die bereitgestellten Dienste nur für legale Zwecke zu nutzen. Der Kunde darf nicht:
Konsequenzen von Missbrauch: Im Falle eines Verstoßes gegen diese Regeln behält sich der Anbieter das Recht vor, sofort und ohne Vorwarnung das Konto des Kunden zu sperren, Zugriff auf Dienste zu entziehen, Konten zu löschen und rechtliche Schritte einzuleiten. Der Anbieter ist nicht verpflichtet, eine Vorwarnung zu geben.
Use of Cookies: Die Website nutzt Cookies (kleine Dateien, die auf dem Computer des Kunden gespeichert werden) für verschiedene Zwecke:
Cookie-Einwilligung: Der Kunde wird beim Besuch der Website auffordert, Cookies zu akzeptieren. Dies gilt als explizite Einwilligung. Der Kunde kann Cookies in seinen Browser-Einstellungen ablehnen oder löschen. Allerdings kann dies die Funktionalität der Website beeinträchtigen.
Weitere Informationen zu Cookies und Tracking finden sich in der Datenschutzrichtlinie.
Recht auf Kündigung: Der Anbieter behält sich das Recht vor, das Vertragsverhältnis mit dem Kunden jederzeit und ohne Grund zu beenden. Dies gilt insbesondere, wenn der Kunde gegen die AGB verstößt oder wenn die Website eingestellt wird.
Konsequenzen der Beendigung: Nach der Beendigung des Vertragsverhältnisses:
Diese AGB wurden zuletzt am 06.04.2026 aktualisiert. Alle Bestimmungen treten sofort in Kraft und gelten ab dieser Zeit. Frühere Versionen dieser AGB können auf Anfrage vom Anbieter zur Verfügung gestellt werden.